Natürlich gehört es in der Branche dazu sich gut zu stellen mit Mitbewerbern, Konkurrenten, Kunden und so weiter. Mit ein bisschen Glück wird daraus mehr als Wettbewerb. Jedoch, und ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, empfehle ich das ganze Netzwerken und „Freunde machen“ entweder komplett aus dem Mindset zu nehmen oder in der Priorität auf niedrig zu stellen. Mal ganz ehrlich, was haben Dir deine 250 XING Kontakte oder die 700 „Freunde“ auf Facebook schon an lukrativen und lehrreichen Jobs gebracht. Mehr als unglaubwürdig, dass man diese Leute schonmal persönlich getroffen oder gesprochen hat… zumindest wenn man gerade in den 20ern steckt.
Dazu kommt, je mehr Leute man hinzufügt, die man eigentlich gar nicht kennt, diesen Leuten aber ein bestimmtes Bild vermitteln will, desto schwieriger wird es eine eigene Identität zu entwickeln. Du tanzt nur nach den Pfeifen in deinen Listen.
Für mich ist das Networking Ding eine Nebenstraße oder Abkürzung. Nicht mehr, nicht weniger. Die Hauptstraße ist das was man kann und will. Weniger abhängig machen, gute Arbeit rocken und so auf sich aufmerksam machen. Und wenn wir mal bei der Straße bleiben: Ist es nicht viel erstrebenswerter sich den eigenen Weg zu ebnen, anstatt den gleichen Weg zu gehen wie Designer X? Wenn man sich für den steinigen Weg entscheidest, kann es natürlich passieren, dass man Staub frisst, aber gleichzeitig wird man auch zum Entdecker.
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Gedanken & Gestaltung stammen von Jens Nikolaus. Mit Dank an Tumblr.
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